Weihnachtsmarkt in Fulda

Bitte beachten Sie:

Aufgrund des Coronavirus ist es nicht sicher, ob in diesem Jahr alle Weihnachtsmärkte stattfinden werden.

Einige Weihnachtsmärkte wurden schon abgesagt, andere Städte arbeiten an Konzepten, um Vorkehrungen zu treffen, die die Verbreitung des Virus vermeiden sollen.

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Der Weihnachtsmarkt im hessischen Fulda gilt als einer der schönsten in der Region, nicht zuletzt aufgrund des barocken Ambientes der Innenstadt. 

Barocker Winterzauber

Seit jeher steht in Fulda während der Weihnachtszeit die barocke Innenstadt im Mittelpunkt. Auf dem Universitätsplatz findet sich zentral die 18 Meter hohe Pyramide, die einen guten Treff- und Ausgangspunkt für die Erkundung des Weihnachtsmarktes bildet.

Auch Domplatz und Museumshof bilden wichtige Teile des FuldaWeihnachtsmarktes in Fulda, wobei alle drei Bereiche eine einzigartige Atmosphäre bieten. Und das alles in einem barocken Ambiente, das im Winter durch die zauberhafte Beleuchtung besonders hervorgehoben wird.

Die Straßen und Stände sind liebevoll geschmückt und laden zum Flanieren, Erleben und Entspannen gleichermaßen ein.

Adventszauber in einzigartiger Weise präsentiert

Bewegt man sich vom Uniplatz zum Domplatz und dann zum Museumshof, erlebt man praktisch drei verschiedene Weihnachtsmärkte in Fulda, die dennoch ein zusammenhängendes Konzept bilden.

So finden wir einen traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Fulda WeihnachtspyramideUniplatz, über dem sich die Pyramide erhebt. Hier finden sich die Stände, an denen man sich für Weihnachtsgeschenke inspirieren lässt, wo man sich mit einem Glühwein wärmt und dem Programm auf der Bühne folgt.

Der Winterwald bildet seit 2015 einen wichtigen Teil des Rahmenprogramms und befindet sich vor der Stadtpfarrkirche. Der extra angelegte Waldboden sorgt für die passende Atmosphäre, sodass man sich wie im Wald fühlt, obgleich man doch mitten in der Stadt ist.

Im historischen Museumshof geht es im Weihnachtsdorf dann besonders mittelalterlich zu. Wer eine kleine Zeitreise unternehmen möchte, um Schaustellern zuzusehen, Spezialitäten zu probieren oder mittelalterliche Handwerkskunst zu erleben, der ist hier richtig.

Übrigens wird in jedem Jahr die schönste Weihnachtsmarkthütte ausgezeichnet. Um genau zu sein, es werden Hütten in drei Kategorien ausgezeichnet, wobei nach Getränken, Essen und Konsumartikeln unterschieden wird. Bewertet wird nach Regionalität, Originalität, Freundlichkeit und Detailverliebtheit.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm

Natürlich darf auch ein Rahmenprogramm auf dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen. Es geht schließlich nicht nur darum, sich durch die Weihnachtsleckereien zu futtern oder letzte Weihnachtsgeschenke zu kaufen. 

Auch das Rahmenprogramm lohnt sich. So laufen beispielsweise barocke Weihnachtsengel über den Markt, um weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. 

Und der Nikolaus höchstpersönlich erscheint am 6. Dezember, um seine Leckereien zu verteilen. Von Kohle in Stiefeln ist hier keine Spur.

Natürlich gibt es auch ein musikalisches Programm auf der Bühne, wo Chöre singen, die Fuldaer Turmbläser spielen oder diverse Musikvereine etwas zum Besten geben. Auch die Orgelmusik im Dom stimmt auf den Advent ein.

Nicht verpassen sollte man übrigens die Ausstellung der WeihnachtskrippeWeihnachtskrippen, die eine Auswahl verschiedener Krippen aus dem Besitz der Fuldaer Krippenfreunde zeigt. Dabei bildet die große Barockkrippe fraglos einen Höhepunkt mit ihren etwa 300 Figuren. Diese sind 55 cm groß und stellen diverse biblische Szenen nach.

Für die Bespaßung der Kinder ist mit Karussells und einem Kinderriesenrad natürlich auch gesorgt. An Unterhaltung mangelt es an keiner Stelle. Aber man darf sich auch einfach nur eine kleine Weile lang berieseln lassen und den Adventszauber genießen. 

Alles, was am Ende dann vielleicht noch fehlt, ist das Schneegestöber, welches den Adventszauber perfekt machen würde.